Palma de Mallorca – Olbia

 

Das letzte Stück Weg zurück nach Sardinien

 Palma – Olbia

… wir empfehlen ein paar Tage früher anzureisen, um in Palma zu verweilen…

Wir starten auf Palma de Mallorca am Sonntagmittag nach einer gründlichen Einführung rund um Sicherheit und Seemannschaft geht es los mit einen angewöhnungsschlag von 47sm nach Porto Colom.

An der Südostküste, zwischen Porto Cristo und Cala d’Or und damit ein wenig abseits des Touristenrummels, liegt der idyllische Fischerort Porto Colom. Zahlreiche Spanier behaupten, Christoph Columbus wäre hier geboren und habe dem Ort somit seinen Namen gegeben. Bewiesen ist das nicht wirklich, die Einwohner von Porto Colom sind jedoch davon überzeugt. Da der Ort natürlich gewachsen ist und sich nur wenige Touristen hier her verirren, hat sich Porto Colom den typische Charakter eines alten Fischerdorfes erhalten und vermittelt eine Ahnung davon, wie Mallorca vor vielen Jahren einmal ausgesehen hat. Südlich von Porto Colom, in Richtung der Badebucht Cala Marsal gibt es sie aber auch hier, Hotels und Ferienappartments, lange aber nicht so zahlreich wie in den Touristenhochburgen der Insel.
Wie als ruhender Gegenpol liegen der Hafen und die romantische Altstadt auf der anderen Seite der Bucht. Viele Fischer bestreiten hier noch Ihren Lebensunterhalt mit der Fischerei und so verwundert es nicht, dass Porto Colom auf der ganzen Insel für seine guten Fischlokale berühmt ist. Ebenso nett anzusehen ist die malerische Altstadt mit ihren enge und verwinkelten Gassen, wo zahlreiche Shops, Bars und Restaurants zum shoppen und verweilen einladen.

Am Montag verlassen wir Porto Colom am Morgen nach dem Frühstück und machen uns auf den Weg zur Nachbarinsel Menorca, sie liegt ca. 60sm von Mallorca entfernt.

Mahon, der traditionsreiche Naturhafen der Hauptstadt con Menorca, zählt zu den besten Europas. Mahon vereint heute britischen Stil und mediterranes Flair. Sie zeigt sich als lebhafte Stadt mit schönen Bauten und verwinkelten Gassen. Die schöne Altstadt mit ihren idyllischen Plazas, ihren Kirchen und Klöstern liegt erhaben auf einem Felsplateau über dem Hafen. Die Briten erhoben die Stadt während ihrer Herrschaftszeit 1722 zur Inselmetropole und hinterließen vielerorts ihre Spuren. Schiebefenster und englische Hausfassaden mischen sich mit typisch katalantischen Elementen.

Weiter geht es am nächsten Tag, rüber nach Sardinien – Stintino ist dort unsere erster Hafen den wir nach der Überfahrt von knapp 200sm und 40Std erreichen werden. Wir kommen hier am Mittwoch in der Nacht

Hier wird gepeilt! Die Fornelli Passage: Um den langen Umweg um die Isola Asinara zu vermeiden, benutzt man die Fornelli-Passage. Es handelt sich um den Durchlass zwischen der Nordseite der Isola Piana und der nördlich gelegenen Isola Asinara. Südlich der Isola Piana gibt es auch einen Durchlass, aber die Wassertiefe ist für Yachten nicht ausreichend. Die Fornelli-Passage ist ebenfalls sehr flach. Richtet man jedoch den Kurs exakt an den Peilbaken aus, hat man immer mindesten 3m Wassertiefe. Es gibt ein Baken-Paar für die Einfahrt in die Passage (egal welche Richtung) und ein Paar für die Ausfahrt. Kann man beim Einfahren das nächste Bakenpaar in Deckung bringen, wechselt man den Kurs auf das neue Bakenpaar.

Im äußersten Nordwesten der Insel liegt das alte Fischerdorf Stintino zwischen zwei Einbuchtungen auf einer Landzunge im Golf von Asinara. Umgeben von kristallklarem Wasser ist das heutige Hafenstädtchen mit seinem Bilderbuchstrand liegt Stintino. Die Halbinsel von Stintino war bis vor 150 Jahren weitgehend unbewohnt. Der heute sehr beliebte Ferienort wurde für die auf dem vorgelagerten Eiland Asinara  ansässigen Fischer und Bauern gegründet. Die 45 Familien mussten das jetzige Naturparadies verlassen, als es 1885 zu einer Gefängnisinsel umfunktioniert wu rde.

Weiter geht es am Donnerstag nach La Maddalena, die Hauptstadt des gleichnamigen Archipels. Direkt vor der Nordostküste Sardiniens liegt das hierzulande kaum bekanntes Insel-Archipel, das aber bei Sardinien-Reisenden sehr geschätzt ist – La Maddalena. Es handelt sich um eine Gruppe von sieben grösseren Trauminseln mit der Isola Maddalena als Mittelpunkt. Daneben gibt es etliche weitere Inselchen und Felsen im Meer zwischen Sardinien und Korsika, die mit zum Archipel gehören.

Maddalena ist ein pittoreskes Städtchen mit engen und schattigen Gassen, das mit seiner typisch mediterranen Atmosphäre zum Bummeln und Verweilen einlädt. Von Sardinien-Feriengästen wird es meist am Ende eines Ausflugs auf die Inseln besucht. In der Fussgängerzone locken zahlreiche Bars, Restaurants und Läden. Die Kirche Santa Maria Maddalena und das Rathaus an der Piazza Giuseppe Garibaldi bilden die Glanzstücke der Altstadt.

Inzwischen ist schon wieder Freitag – wie die Zeit doch vergeht… Wir legen ab um unser Zielhafen anzulaufen; Olbia!

Die Stadt Olbia liegt an der Nordostküste Sardiniens am gleichnamigen Golf, gegenüber der Inseln Tavolara und Molara.
Sie genießt den inselweiten Ruf als gastronomisches Zentrum für Miesmuscheln, die in der flachen Bucht Olbias geerntet werden.
Die viertgrößte Stadt Sardiniens ist heute eine blühende Industrie- und Handelsstadt. Die Marina ist recht neu und gerade 2015 gab es ei Refit, mit neuen Restaurants und Bar an der Marina. Der Hafen liegt nur 15min vom Flughafen entfernt auf Wunsch kann ein Shuttle organisiert werden.

Wir möchten die Maria di Olbia am Nachmittag anlaufen. Die Tankstelle macht bei Zeiten zu und wir müssen bevor wir anlegen noch auftanken. Geplant ist, dass wir dort gegen 16.00 Uhr ankommen. So bleibt unseren Gästen auch noch Zeit, vor dem letzten gemeinsamen Abendessen in der Stadt, noch zu Packen und vielleicht zu Duschen.