Schwimmsteg am Vulcano

Ein Steg zum Anlegen oder eine Boje davor, dies sind die zwei Optionen die man hier hat. Der Platz am Steg kostet für uns €80.- und es wellt genauso wie an der Boje aber man hat zusätzlich Wasser und Strom, Dusche und WC.

Hier ist als ob man nach Hause kommt, alles ist sehr familiär und wir haben uns sofort wohl gefühlt. Mit wenigen Möglichkeiten hat man es hier wirklich nett gemacht.

Die Marineros sind allesamt freundlich und hilfsbereit. Man kommt gerne her! Am meisten hat es mir natürlich der Marina -Haus – Hund Kim angetan.. Ein 7 jähriger Labrador Rüden, der einen ausgeglichenen Eindruck auf mich macht. Ich bringe ihm dann auch von unseren Spaziergang einen Hundekuchen mit, den er dankbar annimmt und nicht wieder hergibt.

Reservieren konnten wir unseren Liegeplatz telefonisch. Wenn man an die Insel ranfährt kommt meist bereits ein Schlauchboot der Marina entgegen und hilft weiter.

Der Steg ist wie überall hier mit Franzosen überfüllt. Wie immer wissen die Franzosen, nicht was sie tun. Sie brauchen keine Prüfung ablegen….

Fazit: Auch hier kommen wir gerne wieder her!

 

Marina Porto Pignataro

Isole Eolie

38Grad 28 Grad , 55 N 14 Grad 57 Grad, 88 E

VHF channel 74

Wir entscheiden uns dieses Mal für den Hafen in der Bucht von Marina Lunga, Porto Pignataro

Die Schwimmstege die sonst noch Möglichkeiten zum Übernachten, bieten haben uns die letzten Male nicht überzeugt. Durch den Fährbetrieb wird man bis spät in die Nacht durchgeschüttelt, es hat keine Sanitären Anlagen, nur Wasser und Strom. Kostet aber genau so viel wie wir dieses Mal für einen sicheren Hafenplatz bezahlen müssen, 15 m im Juli bis zum 20. August kosten hier satte € 100.-

WCs und Duschen sind ok, Wasser und Strom auch alles vorhanden. Es hat zwei Mooringleinen. Die Marineros sind professionell und sofort zur Stelle, allerdings waren sie nicht sehr gesprächig. Gut, das kann ich noch verstehen, bei all dem was sie so erleben….

Die Dame im Hafenbüro ist freundlich und gibt Auskunft, sie ist sehr und geschäftstüchtig.

Wir konnten den Platz einen Tag vorher mit einem Anruf reservieren, der Preis von 100 € haben wir runter gehandelt. Es wäre sonst bei €130.-.

Die Marina hat Platz für 150 Schiffe.

Es herrscht ein reges Treiben an unserem Steg. Grosse und breite Segelyachten wechseln sich mit noch breiteren Motoryachten ab, italienische Yachten, die bereits ihren Liegeplatz haben hechten raus an Deck aus Angst ihre Schiffe könnten beschädigt werden von denen die ankommen. Tatsächlich sind die Plätze auch oft sehr eng, das hängt wohl mit den immer breiteren Yachten neuer Schiffe zusammen.

Hafen Theater Pur, für Unterhaltung ist hier gesorgt.

 

 

 

 

 

Leider liegt der Hafen sehr weit entfernt von Lipari’s Zentrum. , am hat einen Fussmarsch von ca. 25-30 min um in die Altstadt zu kommen. Es hat keinen Fussweg und somit ist man gezwungen auf der kleinen und umso mehr sehr befahrenen Strasse längs zu gehen. Hier waren Roller PKWs und Lkw’s im typischen Italian-Style. Vorsicht ist geboten. Ein Taxi zu mieten ist sicher eine Überlegung wert.

Allen im allem; der Hafen ist okay, wer weniger Geld ausgeben möchte und den Fussmarsch nicht in Kauf nehmen möchte, entscheidet sich für einen in der Nähe gelegenen Schwimmstege.

 

 

 

 

Marinas und Hafen-Theater

Liebe Segelfreunde

 

Ab Heute werden wir über Marinas und Hafen – Casino berichten.

Welche Häfen die wir besuchen sind empfehlenswert und von welchen raten wir ab. Was haben wir am Steg erlebt.

Sicher gibt es hier viel zu erfahren und Lustiges zu lesen.Wir starten auf Sardinien:

 

Cagliari/Sardinien – Marina di Sant’Elmo

 

Die Marina ist etwas vom Centrum entfernt, zu Fuss ca. 20 min. Dafür etwas weniger Rummel und kein Lärm. Auch preislich sicher ein wichtiger Aspekt.

Die Marina wird von 3 Brüder geführt. Der zweite ist im Büro der Marina zu finden, er heisst Massimo Einer davon ist der Luigi, er betreibt die Werft, sie ist 3 min von der Marina entfernt. Vor 3 Jahren haben wir dort unser Unterwasser neu gemacht. Am Wochenende darf man aus versicherungstechnischen Gründen nicht dort arbeiten.

Die Marina hat ein Restaurant mit sehr. Feiner Küche diese wird vom dritten Bruder geführt. Das es dort immer frische Gerichte gibt, verdankt man ihm, da er selber ein Leidenschaftlicher Esser ist, was auch Unübersehbar ist. Die Freundlichkeit ist auch hier immer vorhanden und wir haben somit unser Stammrestaurant gefunden. Frischer Fisch ganz nach sardischer Art (was heissen soll, er wird komplett mit Innereien geliefert, wer das nicht mag, muss es sagen.) Knackiger Salat, feinen grilliertes Gemüse, dass ist hier der Bestseller. Aber auch wer ein Fleisch-Tiger ist, findet hier etwas Feines für sich. Spagetti alle Vongole (Venusmuscheln) sind auch sehr zu empfehlen.

Duschen/ WC stehen auch zur Verfügung. Sie werden einmal am Tag gereinigt, wer sie gerne sauber hat, geht am besten am Morgen zum Duschen.

Bei der Herren befindet sich eine Waschmaschine & Trockner. Seit diesem Jahr hat es neue Geräte. Zum Glück, die alten war nicht der Hit. Entweder wurde die Wäsche nicht sauber oder nicht richtig geschleudert. Eine Maschine kostet €7.- was meiner Erfahrung ein normaler Preis für Italien/ Spanien ist.

Wir hatten unsere Wäsche dieses Mal zu einer Wäscherei gegeben (Hol – und bring Service) aus oben genannten Gründen. €150.- hat alles gekostet, Bettwäsche, Handtücher für 8 Personen und Kleidung für 2 Personen von einer Woche. Also sehr teuer, die Marina hat hier sicher etwas mit aufgeschlagen, sie hat es für uns organisiert. Werden wir also nicht mehr machen. Wenn wir selber waschen ziehen wir es sowieso vor die Wäsche auf dem Deck aufzuhängen und in der Sonne und dem Wind trocknen zu lassen.

Wenn man in Hafennähe ist kann man kurz auf Channel 74 anfunken, es kommen zwei Superhirne Marineros zum Helfen. Einer von ihnen spricht deutsch und beide auch nebst italienisch auch englisch.

Es stehen jeweils 2 Mooring Leinen zur Verfügung. Die sind meistens nicht so sauber, man sollte also seine Mooring-Handschuhe parat halten. Sowieso ist das Wasser im Hafen recht schmuddelig und je nach Wind und Strömung stinkt es recht. Es hat sehr viele Fische hier um die Schiffe herum, nachts hört man manchmal ein schlürfen von Ihnen, dann saugen sie sich am Unterwasser fest und sind am fressen, für uns ja gut, so wird das Unterwasser immer sauber sein.

Wir haben auch schon oft im Hafenbecken 5 Delfine gesichtet, einen ist ein Jungtier. Die Meere sind halt recht leer gefischt und hier finden sie genug Nahrung.

Wenn man sein Schiff mal länger hier stehen lassen möchte, ist das meistens möglich. Allerdings sollte man vorher per Mail reservieren. Meistens wird dann eine Anzahlung verlangt. Wir zahlen für 15 m und 10 Tage etwas über € 800.-. Zum Vergleich: im Stadtzentrum möchte die Marina pro Nacht € 160.- haben. Hat aber nicht wirklich viel zu bieten, das sind da halt Preise wie in Porto Rotondo.

Nicht zu vergessen, den Radiosender Ottonove Classic (89), hier hörten wir am 08. Juli George Michael mit dem Xmas Lied Last Christmas, etwas irritierend zu dieser Jahreszeit, ich sass gerade im Bikini am Frühstücken aber doch schön. Sie spielen wirklich tolle Musik.

Unsere Nachbarn am Steg: hier fällt diesen Vormittag ein junges Elternpaar auf mit ihrer kleinen Tochter (ca. 3 Jahre). Die Yacht auch eine Segelyacht der gleichen Marke wie die LUMUMBA. Das Schiff ist wohl vor kurzen zu diesen Elternpaar gezogen. Es fällt auf, die kleine kam es den Eltern nicht recht machen… da keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind, kein Netz um das Schiff gespannt, keine Rettungsweste montiert an der kleinen. Die kleine bewegt sich und darf es eigentlich nicht. Die Mutter ist hilflos überfordert und ständig hört man den klappst auf dem Po des kleinen Mädchens, danach ein weinen des kleinen Mädchens. Zusätzlich hört man die Mutter vorwurfsvoll den Namen des Mädchen rufen immer: Giulia.. Giuuuliaa…

Ich bin kurz davor zu fragen ob ich die kleine Giulia mal nehmen soll oder ich Ihnen eine Rettungsweste leihen soll. Vielleicht sollten Sie Giulia einsperren, dann haben sie ihre Ruhe…🙄

Noch immer sind wir damit beschäftigt, den Windmesser zu reparieren. Jürg ist unermüdlich. Ich ziehe ihn bereits das 4. Mal auf den Mast hoch. Er hat zum Glück seine Taktik geändert und nimmt das Spifall um eine Schlaufe zu machen in der er sich hochziehen kann, so geht es etwas einfacher. Dieses Mal hat es geklappt und wir haben den Windmesser provisorisch reparieren können.

Inzwischen ist die kleine Giulia erlöst. Ihr Papa hat sie an einen Arm rüber über das Heck auf den Steg gezogen. So macht man das hier wohl. Das habe ich auch schon öfter gesehen allerdings war es Ann ein kleiner Hund. Das ist hier sehr beliebt. Der Hund wird einfach an der Leine hochgezogen, er ist ja eher leicht und somit wohl eine grosse Versuchung.

Zum Schluss sei gesagt, die Marina hier gibt sich viel Mühe, im letzten Jahr sind viele Verbesserungen geschehen. Wir können sie wirklich empfehlen!

 

Gran Canaria und Refit 2016/17

Endlich – die Sasion fängt auch bei uns wieder an. Nach vielen arbeiten an der LUMUMBA sind wir nun Startklar. Was haben wir alles gemacht? Das Untewrwasserschiff hat nach 2 Jahren ein neuen Anstrich bekommen. Schwierig wurde es mit der Farbe. Wir mussten letztendlich auf welche zurück greifen, die hier auf der Insel bereits vorhanden gewesen ist.

Der Dieseltank brauchte auch dringend eine Grundreinigung. Schlick im Wasserabscheider/Diesel Vorfilter haben uns bereits seit einiger Zeit drauf aufmerksam gemacht. Der Diesel der noch im Tank gewesen ist wurde von durch ein Ventil welches wir rausgenommen haben, mit einer Pumpe haben wir dann den Diesel rausgepumpt und gleichzeitig gefiltert. Der Tank ist dann mit dem Hochdruckreiniger gewaschen worden und wir haben, fürs nächste mal, eine Absaugmöglichkeit am Tank montiert.

Unsere 18! Borddurchlässe und Ventile wurden alle durch Bronzeventile ersetzt, dies werden jetzt länger halten.

Der Niedergang hat endlich eine Rutschfeste und schöne Treppe erhalten. Der alte Belag wurde runtergerissen und abgeschliffen und es gab ein schönes Teakdeck Imitat. Zusätzlich wurde die Rehling am Niedergang erneuert.

Unsere Gasleitung, damit wir kochen können wurde aus Sicherhheit ersetzt durch eine Kupfer Rohr, da die vorhandene auch bereits in die Jahre gekommen ist.

Diverse Gelcoat reparaturen haben wir gemacht und zum guten Schluss den Rumpf poliert.

Jetzt ist alles gemacht und wir hätten bereits am Freitag ins Wasser zurück wollen aber hier hat es gerade sehr viel Wind und deshalb war es nicht möglich, pünktlich einzuwasser. Leider, den wir haben seit Samstag (Gestern) 6 Gäste hier, die wir nun in ein Apartment kurzfristig einquatiert haben.

Aber wie hat der Herr Johann Wolfgang von Goethe so schön gesagt:

Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

 

 

 

 

Sizilien und die Amalfiküste

Das Ferien Domezil der Italiener

Inzwischen sind wir wieder auf Sardinien (Cagliari) angekommen. Wir haben Sizilien umrundet, mit einigen von euch und manchmal auch alleine. Wir haben die Amalfiküste kennengelernt und das Jet Set-Treiben auf Capri, Ischia und Ponza erleben dürfen. Es war eine tolle Zeit und es war wunderschön, die Küsten sind sehenswert und der Wind war meistens ab mittags auch mit am Bord.

Sizilien – wie bereits im Törnbericht zuvor geschrieben, ist sehr spannend. Mit seinen Bauten und seiner Kultur sicher zu empfehlen. Man darf sich nicht von den Müllsäcken abschrecken lassen, leider gehören die wohl irgendwie dazu. Aber wenn man über den Müll hinweg schaut, entdeckt man unsagbar schönes! Die Sizilianer haben wir als sehr freundlich erlebt. Nicht so wie die Sarden, die mit ihrer Herzlichkeit nicht übertroffen werden. Aber sind Freundlich, Hilfsbereit und haben meistens ein Lächeln auf den Lippen.

 

 

Amalfi haben wir als sehr unfreundlich erlebt. Wir hatten in der Marina reserviert. Es ist eine kleine Marina und es ist viel Action in der Bucht. Keiner nimmt auf die andere Rücksicht, die Motorboote rasen an einen vorbei, es herrscht ein rechtes Treiben mit viel Lärm. Der Marinero kam uns mit dem Schlauboot entgegen, band sein Boot ohne Ankündigung an der LUMUMBA fest und sprang ohne Erlaubnis an Bord, er wollte doch tatsächlich das Ruder übernehmen um in die Marina zu fahren. Da war er natürlich bei uns an der falschen Adresse. Sein Kommentar war dann: gut, dann könnt ihr es vergessen, wir haben kein Platz frei! non ce problema für uns. In der Marina schwankte es genauso wie in der Bucht, bloss in der Bucht brauchten wir keine € 150.- zahlen, was unsere Gäste auch sehr Sympathisch fanden. Wir machten dann mit unserem Dingi ein Shuttle damit wir mal das „tolle“ Amalfi sehen konnten.

Amalfi ist es sicher auch Wert, mal angeschaut zu werden. Allerdings ist im Sommer sicher die falsche Zeit. Der einst so verschlafene Ort wird regelrecht überrannt vom Tourismus, so sehr, dass es uns den Spass nahm dort länger zu verweilen.

 

 

Capri – ich wollte schon immer einmal dorthin… Nun ist es passiert! Capri ist eine wunderschöne Insel, leider mit viel Tourismus. Es ist alles sehr schön sauber und gepflegt. Ein Cappuccino hat dort seinen Preis von € 6.-, dafür das er nicht gut gewesen ist, sehr teuer. Aber die Reichen und Schönen zahlen das wohl gerne. Der Ort erstreckt sich an den Hängen im zentralen Ostteil der Insel Capri. Die Häuser gliedern sich an den zentralen Platz, die Piazzetta, von dem mit der Via Roma und der Via Camerella die Hauptgeschäftsstraßen ausgehen. Das Zentrum und der Süden des Ortes werden von großen Hotelanlagen geprägt. Zwei Straßen verbinden den Ort jeweils mit vielen Spitzkehren mit den beiden Häfen Marina Grande im Norden und Marina Piccola im Süden.

Bevor wir Capri ansteuerten, ankerten wir noch vor Positano. Das war mehr Zufall, es liegt ca. 50 min von Amalfi entfernt und wir nehmen an, dass es irgendwann Capri ablösen wird. Mit seine knapp 4000 Einwohner hat es seinen Charme bis heute nicht verloren.

 

 

Viel gesehen und viel erlebt haben wir diesen Sommer. Bei all den ganzen Touristen ist uns aufgefallen, es hatte fast keine Schweizer oder Deutsche dabei. Italien ist fest in italienischer Hand.

Zurück auf Sardinien, was fällt mir hier sofort auf…? Es geht hier trotz allen sehr viel gemächlicher ab. Es ist alles etwas ruhiger und leiser. Ein Grund, dass wir immer so gerne wieder hierher zurückkommen.

Törnbericht Überführung Sardinien – Sizilien

Catania  – wir kommen!

Wir werden uns diese Woche mit unserer LUMUMBA auf den Weg machen nach Sizilien. www.segeln.ch/cagliari-catania.

Wir haben 6 Gäste dabei, 5 von ihnen sind an Meilen sammelnn um dann irgendwann einmal den B-Schein zu bekommen und selber Skipper zu werden. Wir haben diese Woche 413 sm gemacht.

 

 

Samstagabend 22:15 Uhr

Nachdem unsere neuen Gäste alle ankamen sind wir gemeinsam Abendessen gewesen. Das Restaurant in der Marina Sant Elmo (www.marinasantelmo.it) kann ich wirklich empfehlen. Es wird aus Leidenschaft eingekauft, der Besitzer isst selber gerne, immer alles frisch und schmeckt total lecker.

Sonntag:

Tagwache für unsere Gäste ist 9 Uhr, zum Frühstück. Ein wenig von den Infos werden bereits besprochen, auch das die Crew für das abwaschen zuständig ist, da Jürg und ich ja kochen. Nach dem Abwasch habe ich dann auch schon vom DWD (www.dwd.de/DE/Home/home_node.html) unser Wetter und Streckenempfehlung erhalten. (Wir können den DWD sehr empfehlen. Gerade für Überführungen ist es sehr hilfreich einen Streckenempfehlung von ihnen zu bekommen. Bis jetzt hat es immer gepasst. weiter unten könnt ihr lesen, warum wir froh um sie sind!) Aufgrund des aufkommenden Sturms um Sizilien schlagen Sie uns vor, auf die Nacht am Capo Carbonara zu verzichten und direkt rüber zu segeln. Was wir dann auch so machen. Es hat recht viel Wind, 7 Bf teilweisen sogar 8. mehr als genug für den ersten Tag….

Nach der gründlichen Einführung können wir am späten Mittag ablegen. Kaum sind wir aus dem Hafen, fallen alle über Ihr Sandwich her… Klar Mittagessens viel ja aus.

Jürg zeigt wie die Segel gesetzt werden und erklärt den Plotter. Nach den ersten10 sm kann ich das Ruder an den ersten Gast abgeben. Es folgt ein 30 min Turnus, damit jeder Mal spürt wie die Lumumba sich anfühlt.

Später entscheiden wir uns dafür, alle können mit ihren Kojen – Partner auch die Wache nehmen. Die erste Nacht ist rum. Ausfall von Andrea, wegen Seekrankheit. Sylviane ist froh, muss sie das Rudere nicht abgeben, sie hat Nachholbedarf. Macht es aber auch schon sehr gut. Man merkt ihr die vielen Seemeilen an. Hubert und Robert haben Wache. Hubi muss sich oft übergeben wird immer weisser im Gesicht. Langsam gleicht er einer Leiche, denke ich mir so. (www.segeln.ch/seekrankheit)

Der Wind kommt achterlich und wir haben 4-5 Bf. der Kurs ist nicht ideal wir müssen kreuzen, somit wird alle 2 Stunden gehalst. Unsere Crew ist noch nicht sicher am Ruder und somit heisst es für uns die ganze Nacht mit Wache schieben.

Montagabend 20:00 Uhr

Das hatten wir noch nie: allen Gästen ist mehr oder weniger schlecht… Alle seekrank. (Bericht über Seekrankheit verlinken)! Ein Mann fällt bis heute ganz aus; Hubi sah bereits in der Nacht aus wie eine Leiche und ich habe ihn ins Bett geschickt. Im Bett liegen ist die beste Medizin. Das hat er sich wohl zu Herzen genommen. Er liegt dort seit 14 Stunden und wird wohl auch dort bleiben bis wir Ustica erreicht haben.

Jürg übernimmt gerade das Ruder, für Hubert. Roland liegt oben auf der Bank, ihm ist auch gerade schlecht. Er war auf dem WC und dann geht’s meistens los, bei den meisten ist es so.

Delphineeee…!!! Gestern, heute früh bei Sonnenaufgang und jetzt zum Abend wieder, Schildkröten… Wunderschöne Momente in dem alle ihre Seekrankheit einen kurzen Moment vergessen.

Dienstag 02:00 Uhr:

Wir haben gerade den Motor eingeschaltet. Der Wind ging runter bis auf 13 kn und wir haben noch 20 sm bis Ustica. Jam-Jam (das ist ein Insider) haben wir zurück ins Bett geschickt, sie war müde und wird hier oben nichts verpassen. Das Angebot nahm sie auch gerne an. Andrea hatten wir ganz befreit von der Schicht 24-03:00 h, da sie zu wenige Segelkenntnisse hat und der Segelkurs nicht gerade einfach ist. Ausserdem leidet sie leider auch noch etwas an Seekrankheit. Das macht es auch nicht einfach. Am Horizont sehen wir Wetterleuchten und der Mond, zwar von einigen Wolken verdrängt, sorgt dafür, dass wir es recht hell haben diese Nacht.

Mittwoch 02:25 Uhr:

Hubi und Robert sind an der Wache. Wir sind seit um 21:00 unter Motor. Der Wind passt nicht zur unserer Richtung und da wir dem Sturmböen in der Strasse von Messina entkommen wollen, segeln wir am Stromboli vorbei und werden dort nicht Ankern, damit wir ihn spucken sehen, müssten wir den Motor einschalten sonst wären wir erst im hellen dort angekommen und ass wäre doch sehr schade…

Jürg und ich haben die Möglichkeit genutzt und sind bis jetzt ins Bett. Robert kam dann eben um uns zu wecken. Es hat ein Boot mit 2 roten Lichtern übereinander. Was heisst das wohl? Richtig: Manövrierunfähig. Ein Fischerboot bei der Arbeit. Die beiden waren sich nicht sicher und haben richtig gehandelt indem sie uns geeckt haben. Wir sind ihnen dann etwas ausgewichen. Jürg erklärt jetzt grad wie man eine Peilung machen könnte.

Donnerstagabend 19:20 Uhr:

Wir sind seit gestern Mittag in Messina. Der Chirocco ist auch angekommen, genau wie es von DWD vorausgesagt wurde

(www.wetteronline.de/wetterlexikon?topic=schirokko).

Es stürmt hier mit bis zu 10 Bf, zum Glück haben wir die Empfehlung des deutschen Wetterdienst ernst genommen. Zeit um sich Messina anzuschauen. Ist Messina eine Reise wert? Ich weiss es nicht, ist Messina ein Dreckloch auf Sizilien? Ja vielleicht. Messina ist eigentlich eine sehr schöne Stadt.

Strassen mit Alleen von Bäumen in dem Schatten bekommt, wer möchte. Alte Gebäude die Lust auf die Sizilianische Geschichte machen. Leider werden diese nicht gepflegt, es verfällt langsam alles. Es ist dreckig hier. Überall Müllcontainer voll mit Müll. Auf den Strassen in den Büschen überall Müll. Ich weiss nicht was hier verkehrt läuft, sicher ist, dass zu wenig Geld in die Stadt investiert wird. und sicher ist auch, dass es sehr schade ist um die Stadt.

Gestern als wir anlegen, seitwärts, lag neben uns ein Segelboot mit deutscher Flagge. Wir haben nur einen Mann auf dem Boot gesehen. Heute früh, als Jürg und ich joggen gegangen sind, verlies das Boot den Hafen. Wir dachten noch, er will auf die andere Seite von der Strasse von Messina, der Hafen ist vielleicht sicherer… Überlegten ob wir das auch machen sollten… Gegen 11: Uhr sahen wir das Boot zurück kommen. Komisch, wir holten das Fernglas und sahen dass es dort Probleme geben muss. Das Vorsegel war zerrissen und das Schiff nicht steuerbar. Es trieb immer mehr durch den Wind in unsere Richtung, dann passierte das, was nie passieren sollte, Patenthalse! Wir beobachten weiter wie nach einigen Schwierigkeiten das Schiff wieder in die Mitte Abtrieb. Von segeln kann man nicht sprechen, wenden konnte er auch nicht mehr. Wir funkten die Marina an. Der Marineros sagte uns, dass er bereits die Guardia di coasteria angefunkt habe. Auch mehrere Fähren funkten diese an. Die Antwort war erst einmal schockierend: wer bei so ein Wetter raus geht hat selber schuld, war die Antwort! Nach ca. 1 Stunde sind sie dann doch raus gefahren. Inzwischen war das Segelschiff auf der anderen Seite, gestrandet!!! Die Polizei kam zurück und meinte, wir können nicht helfen, wir haben das falsche Schiff. Es wurde eine andere Behörde geschickt. Wir sind immer noch sehr schockiert über das alles. Es wurde hier ein Menschenleben aufs Spiel gesetzt weil die Herrschaften zu feige waren, zu bequem über sonst etwas. Wären sie raus gefahren als das Schiff noch auf unserer Seite trieb, zu den Zeitpunkt als ungefähr 4 verschiedene Meldungen über dieses Schiff bei der Polizei reinging, wäre sicher alles gut gegangen.

Wir werden uns mit dem Schiffseigner in Verbindung setzen, die Marina hat uns seine Telefon Nummer gegeben. Evtl. kann er unsere Hilfe bei seiner Versicherung gebrauchen.

Unsere Gäste sind unterwegs zum Abendessen. Jürg und ich gehen meistens nicht mit ins Restaurant. Wir nutzen die sturmfreie Bude um dann Büro zu machen oder uns einfach zu erholen. Morgen soll der Sturm deutlich weniger sein und deshalb haben wir frühstücken um 06:00 abgemacht. Ziel ist um 7 auszulaufen, denn wir haben doch noch 50 sm vor uns. Sollte der Wind noch zu stark sein werden wir im Hafen bleiben müssen und einen Transport nach Catania für unsere Crew organisieren.

Samstag, 22:15 Uhr

Der Törn ist zu Ende!

Wir sind gestern die letzten 50 sm unter Motor gefahren. Nachdem es so viel Wind hatte am Donnerstag, hatte es Freitag überhaupt keinen Wind. Wie so oft, stellen wir immer wieder fest, das Wetter ist unberechenbar! Zum Glück; etwas was die Menschen noch nicht beeinflussen können….

Nachdem wir bereits gegen 15:00 Uhr angekommen sind in Catania, hatten wir noch Zeit etwas die Stadt anzuschauen bevor am Abend auf der LUMUMBA der letzte Abend stattgefunden hat.

Catania bezaubert mit vielen alten Gebäuden. Ist im Vergleich zu Messina direkt sauber. Grosse Kirchen und Gebäude und schmale Gassen in deren Häuser fast zusammenfallen überwältigen einen mit ihren Charme.

Die engen Strassen und die vielen Autos erschrecken einen zuerst, wenn man dann etwas beobachtet, stellt man fest, hier läuft alles. Ein kontrolliertes Chaos, ohne dass wie bei uns alles verboten wird. Wahrscheinlich passieren hier weniger Unfälle als bei uns.

Wer irgendwann einmal hier her kommen sollte, muss unbedingt in das Feinkostgeschäft „Wine & Charme in der Via Vittorio Emanuele vorbei gehen, hier wird einen mit viel Liebe und Leidenschaft die Sizilianische Weine und Delikatessen (www.wineandcharme.com).

Am Abend wird auf der LUMUMBA gegessen. Unsere Crew erobert danach noch Catanias Nachtleben. Die ersten kommen nach Mitternacht zurück, die anderen…? Sehr früh wie wir am nächsten Morgen erfahren. Reto muss bereits ein Taxi um 4 nehmen zum Flughafen und

Andrea, der die Cocktails nicht so gut bekommen sind, entschied sie wegen Katerstimmung den gleichen Flug zunehmen und zuhause zu relaxen. Roland, Jam-Jam, Hubi und Robert kommen am Mittag noch mal zum Mittagessen und verabschieden sich dann am Nachmittag endgültig.

Inzwischen haben wir bereits die gesamte Wäsche frisch gewaschen zurück bekommen, waren einkaufen und können jetzt auch ein wenig relaxen…

Es war ein toller Segeltörn mit, wieder einmal, tollen Gästen. Es ist immer schön, dass wir Menschen wie ihnen begegnen dürfen.

Frohe Ostern

Liebe Segelfreunde

segeln.ch wünscht allen seglerische Osterfeiertage!

Ostern ist dieses Jahr sehr früh, wem kümmert es? Niemanden, den mit Ostern wird auch gleichzeitig die Segelsasion gestartet. Endlich! Da werden die Schiffe eingewassert, wer jetzt noch nicht sein Unterwasser neu gestrichen hat, jetzt oder nie! Es wird geputzt und poliert – und die Nautic Shops haben volle Läden. Die Männer in die technische Abteilung und die Frauen schauen die neuesten Segler Kollektionen an.

Segeln macht Spass und endlich geht es wieder los; endlich rauf aufs Wasser!

In diesem Sinne, wünschen wir euch allen „Mast- und Schotbruch und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel“!

Ahoy Chocolate bunny!

 

 

 

 

 

 

 

 

Tschüss Atlantik

Am 09. April 2016 ist es soweit; wir machen uns auf dem Weg zurück ins Mittelmeer. Mit einen weinenden Auge, das ist sicher. Haben wir doch die Kanarischen Inseln, speziell Gran Canaria (Puerto Mogan) so richtig ins Herz geschlossen.

Wir starten unseren 14-tägigen Überführungstörn von Puerto Mogan mit einen 57sm Schlag rüber auf Teneriffa. Von dort geht es weiter, wenn Wind und Wetter mitmachen, nach Madeira. Hier ist ein Tag Pause eingeplant. Wenn das Wetter aber nicht mitspielt, wird dieser als Reservetag genommen.

Danach geht es weiter: Für ca. 6 Tage werden wir dann ganz unter uns sein. Nur wir und das Meer. Von weiten werden wir mal hier und dort einen Frachter sehen. Delphine und Wale werden an uns vorbei schwimmen.

Nach 3 Tagen unterwegs, sind wir ein mehr oder weniger gutes eingespieltes Team und es entwickelt sich eine Eigendynamik auf der Lumumba, die sich nur deshalb einstellen kann, weil alle sich kompromisslos auf ihre Reise und die jeweiligen neu zu entdeckenden Abenteuer einstellen.

Wenn alles so klappt, wie wir es uns vorstellen, kommen wir am Mittwoch drauf in Gibraltar an. Wer möchte, hat genug Zeit um Gibraltar und seine Affen anzuschauen. Es geht am nächsten Tag weiter nach Estopana. Eine Stadt mit über 1.000 m hohen Bergen der Sierra Bermeja im Hintergrund und über 20 km langen Küstenabschnitt.

Der letzte Schlag an der Spanischen Küste entlang, Richtung Benalmaden. Hier endet unser 14-tägiger Überführungstörn. Benalmádena Pueblo liegt am Fuß der Berge im Norden. Die für die Gegend typischen weißen Häuser mit Blumenschmuck wurden hier in ihrem ursprünglichen Zustand belassen. Der Hafen „Puerto Deportiva“ bietet Platz für knapp 1000 Yachten und wurde mehrmals mit dem Preis für die „schönste Marina der Welt“ ausgezeichnet. Außerdem wird ihm seit 1987 jedes Jahr die Blue Flag, die europäische Auszeichnung für besonders saubere Wasser- und Strandqualität, verliehen. Vielleicht lohnt sich die die überlegung, nach dem Törn, 1-2 Tage hier zu verweilen.

Wir haben noch 2 Plätze frei für diesen Törn.

Bei Interesse könnt ihr gerne mich kontaktieren:

kathrin@segeln.ch

Überführungstörn

Am 09. April geht es los: Wir segeln zurück in das Mittelmeer!

Wer kommt mit, es hat noch 2 Plätze frei!!

Die Kanarischen Inseln sind wunderschön und wir kommen zum späten Herbst wieder zurück hierher – das steht fest. Aber nun wird es Zeit Abschied zu nehmen und wieder nach Sardinien und Sizilien zurück zu kehren… wenn auch mit einen weinenden Auge!

Starthafen ist Puerto Mogan auf Gran Canaria. Es ist auch unser Heimathafen hier geworden. Wir haben diesen Ort gerne und auch die Einwohner, die wir in diesen Monaten kennen lernen durften.

Nach einer gründlichen Einführung geht es mit einen Schlag von 57sm rüber auf Teneriffa.

Am nächsten Morgen gehts dann gleich weiter: Am nächsten Morgen geht es weiter: Madeira! Es sind dorthin 261sm und das gibt uns gleich einen Vorgeschmack für die kommende Woche: 261sm heisst wir sind 2 Tage – und 2 Nächte unterwegs. Wir werden uns nach einen Wachplan abwechseln am Ruder.

Hier haben wir einen  Landtag eingebaut, den … es lohnt sich hier ein wenig zu  verweilen!

Für alle die es Interessiert, wie es weiter geht:

Las Palmas – Benalmadena Überführung

 

 

 

Las Palmas auf Gran Canaria

Las Palmas, die Hauptstadt von Gran Canaria

Auf Entdeckungstour – Die größte Stadt der Kanaren bietet pralle Lebenslust in gelifteten Altstadtvierteln, prächtige Plätze und Paläste, Museen und Musik aber auch grüne Oasen – und einen super Strand.

Frühmorgens saugen wir die Düfte des Südens in der Markthalle von Vegueta, dem altstädtischen Szeneviertel, ein: 82 Stände, prallvoll mit Obst und Gemüse, frischem Fisch, Käse, Honig und der berühmten Chorizo-Wurst. Wir lassen uns von scharfen Köstlichkeiten wie Mojo Rojo, der Soße aus Peperoni und Knoblauch, den Mund wässrig machen und starten nebenan bei Emiliano mit ein oder zwei Churros, den typischen fetttriefenden Krapfen, in den Tag.

Den Vormittag über sinnen wir im noch stillen Labyrinth rund um die Kathedrale zwischen der Plaza de Santa Ana und der Plaza del Pilar Nuevo der großen Vergangenheit Spaniens und der Stadt Las Palmas nach, für die prachtvolle Paläste zeugen oder die Ermita de San Antonio Abad, die älteste Kirche der Kanaren; sie steht dort, wo Kolumbus ein letztes Mal betete, bevor er sich auf den Seeweg via Gomera nach „Indien“ machte.

Der Playa de las Canteras ist der Stadtstrand von Las Palmas

Kilometerlange Sandstrände, eine multikulturelle Bevölkerung und ein erstaunlich reiches Kulturangebot prägen die 400 000 Einwohner-Stadt. Ihr Hafen gehört zu den größten des Altlantiks.

Kulinarische Überraschungen

Später verlieren wir uns im Gewirr der Gassen, entdecken blumenprunkende Höfe, jeder für sich Kulisse alter Geschichten, manche auch eine kulinarische Überraschung wie die Casa Montesdeoca, das feinste, aber auch das romantischste Restaurant der Stadt, in dessen Patio man jeden Augenblick kastilische Edelleute zu höfischer Tafelmusik erwartet.

In der Zeit vor dem Mittagessen wechseln wir über den Barranco Guinguada, früher ein Fluss, heute eine Schnellstraße, von der Vegueta, dem Quartier der jungen Leute, der Maler, Dichter und Lebenskünstler, ins Triana. Dies ist das betriebsamere, elegantere, großstädtischer wirkende Viertel der beiden Altstadtteile, mit Shoppingmeilen und Fußgängerzonen wie an der Calle Mayor, die von Jugendstilfassaden gesäumt ist.

Aber auch hier locken unter alten Bäumen Cafés, in denen sich die Zeit mit kanarischer Lebensart füllen lässt, zum Beispiel bei extrem süßem Milchkaffee, dem Cortado Leche y Leche, oder einem fruchtig-herben Bier der lokalen Marke Tropical.

Grüne Oasen

Hotellegenden, Museen, Kunst, Musik, der schöne Strand vor der Tür, die prächtigen Plätze und Paläste, die stilvollen Geschäfte und die rustikalen Märkte, das ist das urbane, das kulturell unglaublich vielseitige Gesicht dieser Stadt.

Aber da sind auch grüne Oasen, von Touristen aus den südlichen Urlauber-Hochburgen kaum besucht: zum Beispiel der Parque Juan Pablo mit seinen Palmen und einem idyllischen See oder der familienfreundliche Parque Doramas mit dem Museumsdorf Pueblo Canario. Und natürlich der Parque Santa Catalina, zwischen Hafen und Stadtstrand gelegen, einer der beliebtesten Treffpunkte der Einheimischen.

Um diesen Park, eigentlich eher ein großer, grüner Platz mit zahlreichen Cafés, erstreckt sich das gleichnamige Viertel, das dritte in Las Palmas, das einen Bummel lohnt. Santa Catalina ist das moderne Pendant zu Triana und Vegueta: Teures Wohn- und Büroquartier, aus dem Hochhäuser wie der markante Torre Woermann ragen, vor allem aber ist es das Ausgehviertel, das sich mit seinen vielen Bars, Clubs und Discos bis an den Strand hinzieht.

Bauernmarkt im Vorort

Zu den besonders geschätzten, aber kaum bekannten Perlen gehören einige Orte außerhalb der Hauptstadt. Zum Beispiel nach Santa Brigida, einen Vorort mit dörflichem Charakter, nur zwölf Kilometer südlich von Las Palmas.

Ziel ist dort der Bauernmarkt, auf dem an den Wochenenden Agrarprodukte aus der Region angeboten werden, auch Wein, der sich im lauschigen Ambiente unter Lorbeerbäumen vor einem kleinen Museum verkosten lässt.

Auf dem Rückweg in die Stadt kann man dann noch einen Stopp in Tafira Alta einlegen. Nirgendwo, so heißt es, leuchten die Vorgärten üppiger als in dieser Villensiedlung, die über eine kurvenreiche Straße zu erreichen ist.