Meilentörns und Überführungstörns

Aufgrund des mediteranen Klimas und der durchschnittlich sehr guten Windverhältnisse macht das „Meilensammeln“ für den Hochseeschein (B-Schein) in unserem Mittelmeer Segelrevier besonders Spass.

Wir empfehlen, die ersten Ausbildungstörns in diesen Gewässern zu absolvieren. Es ist sinnvoll, sich im Schwierigkeitsgrad der Ausbildungsreviere zu steigern.

Hochseeschein (B-Schein) Anwärter bieten wir ein umfassende Weiterbildung, von der Motorwartung, über Sicherheitsfragen bis und mit Navigation wird alles behandelt.

Meilenbestätigung: Alle Teilnehmer werden in den Wachplan eingebunden und sind an der Schiffs- und Logbuchführung sowie an der Navigation und beim Rudergehen beteiligt.
Die zurückgelegten Seemeilen werden selbstverständlich bestätigt.
Wir empfehlen euch, euer eigenes Logbuch und den Fahrtennachweis CCS (für Schweizer-Gäste) mitzunehmen, um die Einträge nachzuführen.
Für das Erlangen des schweizerischen B-Scheins müssen mindestens 1000 sm gefahren und 18 Tage mit Seefahrt gemacht werden.

Schon einmal die Biskaya oder den Atlantik überquert? Das kann zu einem echten Abenteuer und zu einer anspruchsvollen Reise werden, je nach Wind- und Wetterlage kann bzw. wird so ein Törn auch zum Nonstop-Törn werden.  Der Crew wird einiges abverlangt, nicht nur bei schwerem Wetter und durch hohen Seegang, auch die Wachwechsel tun ihr übriges.

Überführungstörn bedeutet Teamarbeit im Wachrythmus und ist weniger gemütliches Urlaubssegeln, als die Überwindung einer Distanz in vorgegebener Zeit. Jedes Crewmitglied ist daran beteiligt und der Wille zum aktiven Segeln und etwas Erfahrung wird vorausgesetzt. Ein Törn, über den Sie noch lange berichten werden.

 

Hochsee-Überführungstörns – die hohe Klasse des Segelns

Ein Hochsee-Überführungstörn stellt in jeder Hinsicht hohe Anforderungen an die Crew, die Yacht und deren Ausstattung.

Wir fahren eine festgelegte Strecke gegen die Zeit. Die Etappen sind lang und sie gehen über viele Tage und Nächte, ohne Pause. Jeder einzelne ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Gesamtsystems Team Yacht und stellt sich in dessen Dienst zur Erreichung des gemeinsamen Ziels. So trägt er mit seiner konstruktiven Teilnahme zum erfolgreichen Abschluss bei.

  • Das 3/4-Wachsystem besteht aus drei Gruppen (Wachen) á zwei Personen. Wir beginnen: Wache 1 steuert und
    • navigiert, Wache 2 verpflegt und reinigt (wenn sie schnell ist, kann sie sich schon ausruhen), Wache 3 schläft. Eine Wache dauert nachts 3 Stunden und tagsüber 4 Stunden. Nach dieser Zeit rotieren wir. Also 5-7 Stunden arbeiten und 3-5 Stunden schlafen, viele Tage oder sogar Wochen lang.

    Anforderung. Der Teilnehmer sollte ein grundlegendes Verständnis für das Segeln auf einer Segelyacht mitbringen. Er sollte körperlich fit und psychisch unbelastet sein und sich aktiv in ein Team einbringen können.

    Was nimmst Du mit nach Hause? Die Teilnahme benötigt einen wahrnehmbaren körperlichen und emotionalen Einsatz. Dafür findest Du womöglich einen Schatz, von dem Du ein Leben lang zehren kannst.

    • Die seglerischen Erfahrungen, die Dich auf ein neues Niveau befördern: Die Organisation und Routine an Bord, die fortlaufenden Erlangung und Verarbeitung von Sicherheits- und Wetterinformationen und der daraus abgeleiteten Taktik, das nächtliche Segeln an der Windkante, uvm.
    • Die erfahrene Teamzusammengehörigkeit und was Du daraus für Deine Skippertätigkeit und Crewführung oder Dich persönlich ableitest.

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