Segel – Revier

Mittelmeer

Nicht umsonst ist Segeln im Mittelmeer so beliebt. Sonne, kristallklares Wasser und blaue Buchten machen Segelurlaub zum Vergnügen. Je nach Jahreszeit und Region kann der Wind stark variieren.

Segel mit uns um Sardinien, Elba, Sizillien, Griechenland oder die Balearen.
Ob Ferientörns, Meilentörns oder Familienferien bei uns ist alles möglich. Im Mittelmeer kann man das gesamte Jahr über Segeln. Beliebt sind die Monate April bis November. Baden in blauen Buchten macht Spaß von Juni bis Oktober. Im Frühling und Herbst ist mit starken Winden zu rechnen. Im östlichen Mittelmeer wehen Bora, Mistral und Meltemi auch im Sommer oft sehr kräftig. In den Sommermonaten beeinflusst der Seewind das Segelwetter ab Mittag wesentlich.

Sardinien

Sardinien (sardisch Sardigna, Sardinna, Sardíngia oder Sardinna, italienisch Sardegna, katalanisch Sardenya) ist eine politisch zu Italien gehörende Insel im Mittelmeer. Sie liegt 180 km vom italienischen Festland entfernt, dazwischen liegt das Tyrrhenische Meer. Von Tunesien im Süden ist Sardinien 210 km entfernt. Im Norden liegt in 11 km Entfernung Korsika, getrennt nur durch die Straße von Bonifacio. Im Westen liegen die zu Spanien gehörenden Balearen am nächsten.

Viele bezeichnen Sardinien als einzigartiges Strandidyll. Un sogno di blu, ein Traum in Blau, so sagt man. Verlockende Namen wie Costa Smeralda und La Maddalena unterstützen den Ruf der Insel mit ihrem azurblauen bis smaragdfarbenen Wasser und sagenhaften Strandbuchten.

Einschließlich der kleinen, vorgelagerten Inseln erreicht Sardinien eine Küstenlänge von 1848,6 Kilometern. Einige Küstenabschnitte haben bekannte Namen: Costa Smeralda – Costa Rei – Costa Verde – Costa Paradiso – Costa del Sud

Die höchsten Berge sind mit 1834 Metern die Punta La Marmora und mit 1829 Metern der Bruncu Spina im zentral gelegenen Gebirge Gennargentu. Im Norden dominiert der 1359 Meter hohe Monte Limbara. Geologische Besonderheiten sind die Gold- und Silbervorkommen.

Die meisten Marinas in Sardinien – hier hauptsächlich im vielbesuchten Nordteil der Insel – sind im Jili und August brechend voll. Zu dieser Zeit sind auch die Preise am höchsten. Davor und danach sind die Preise dramatisch günstiger, so dass ein Überwintern sich rechnen kann. Üblich ist, dass man Plätze telefonisch oder über Funk (Kanal 09) reserviert. Vierzehn Marinas haben sich zur „Rete dei Porti Sardegna“ zusammengeschlossen.

Das Klima ist im Wesentlichen mediterran, mit warmem Frühling und Herbst, heißem Sommer und mildem Winter. Die Insel leidet im Sommer unter Wasserarmut (500–600 mm/Jahr) und es ist vor allem im Winter oft stürmisch.

Die Westküste Sardiniens ist dem Mistral ausgesetzt, hier aus Nordwesten kommt und eine gefährliche See aufbaut. Besonders in der Straße von Bonifacio wird der Wind dann durch die Düseneffekt um zwei bis drei Beaufort verstärkt.
Beim Maddalena Archipel sind dann eher schwächere Winde aus südlichen Richtungen möglich. Im Herbst kann der Wind schnell auf Sturmstärke auffrischen, die meistens entweder aus NW oder SE kommen.
Windstatistik Sardinien: Tramontana, trockene Kaltluft (Nord 19%), Greco (Nordostwind 16%), Levante (Ostwind 7%), Scirocco (aus Richtung Nordafrika Südosten, 3% bzw. Süden (13%), Libeccio (Südwestwind 11%), Ponente (Westwind 20%), Mistral (Nordwest 11%).An durchschnittlich 30 Tagen im Jahr herrscht absolute Flaute.

Im Frühjahr und in den Herbstmonaten muss man mit Gewittern und frischen Winden rechnen. Vielfach wird die allgemeine Windrichtung im Sommer in Landnähe von thermischen Winden (Land- und Seewind) überlagert. Das typische Mittelmeerklima mit geringen Temperaturschwankungen in der Mitte des Jahres sorgt für ideales Segelwetter von März bis November. Der tagsüber in Landnähe wehende thermische Seewind ist im Norden tendenziell etwas stärker als im Süden.
In den Sommermonaten sind aber auch durch die Großwetterlage südliche Winde möglich. Dieser Wind – der
Shirokko kann ggf. große Mengen an Staub aus den Wüsten Afrikas transportieren.

Sizilien

Sizilien (italienisch Sicilia) ist die größte Insel im Mittelmeer und ist durch die Straße von Messina von Italien getrennt. Sie liegt südwestlich vor der „Stiefelspitze“ Italiens und ihr Westende ist nur 160 km von der Küste Tunesiens entfernt.
Die Insel hat eine annähernd dreieckige Form, woraus sich ihr antiker Name „Trinakria“ ableitet. Als Fortsetzung der Gebirgskette des Apennin ist sie insgesamt sehr bergig. Der höchste Berg Siziliens ist der Ätna. Er ist der größte und aktivste Vulkan Europas. Die Hauptstadt ist Palermo.Liebhaber antiker Stätten kommen in Sizilien voll auf ihre Kosten: Es gibt Unmengen von Griechischen Tempeln, Theatern, Ausgrabungen und Museen.Durch die zentrale Lage im Mittelmeer zwischen Europa und Afrika hatte Sizilien stets eine besondere strategische Bedeutung, aber auch für die Schifffahrt und Segler auf dem Weg nach Tunesien.Jedes Jahr in den Monaten Juli und August zieht der Schirikko als extrem heißer afrikanischer Wind über die Insel. Sicher ist, das dieser Wind sehr unangenehm ist und vielen Menschen das Leben auf Sizilien in diesen 2 Monaten sehr schwer macht.
Surfer schreiben: Sizilien hat im Osten eine Thermik, die einen vom Hocker weht.An der Nordküste Siziliens herrschen regional unterschiedliche und auch thermische Winde, die im Osten der Nordküste im Bereich der Liparischen Inseln noch etwas zulegen können. Windstärken erreichen meist etwa 2 bis 5 Bft., oft aus westlichen Richtungen.
Von Anfang November bis Mitte Mai kann man an der Nordküste Siziliens mit über 60 Prozent Wahrscheinlichkeit mit gutem Wind rechnen. Am häufigsten sind Mistral (NW) und Scirocco (SO). Die Thermischen Winde aus Nord bis Nordwest (genannt Thermico) wehen schon ab Mai häufiger, werden aber erst im in den Sommermonaten stärker und zuverlässiger. Dieser Thermico weht tatsächlich 5 Tage die Woche im Sommer.
erreichen.

Griechenland

Die Wiege der westlichen Zivilisation

Mit knapp 13.000 Küstenkilometern und über 2.000 Inseln lässt sich Griechenland nur mit einer Yacht wirklich gut entdecken. Auf einem Segelurlaub können Sie die Ruinen des antiken Griechenlands besichtigen, in freundlichen Tavernen am Wasser ein traditionelles Mezé probieren und zum Feiern auf den für das beste Nachtleben im Mittelmeer berühmten Partyinseln des Landes eine Pause einlegen.Warum ist die Ägäis das ideale Meer zum Segeln in Griechenland? Milde Temperaturen und langsame Temperaturveränderungen, konstante, vorhersehbar Winde, es gibt keine  Gezeiten und keine starken Ströme. Kristallklares Wasser und unzählige Buchten, eine Fülle an umwerfenden Inseln und nur kurze Entfernungen zwischen diesen, malerische Häfen, sichere Ankerplätze, die Möglichkeit zu fischen, tauchen, Wasserski fahren und die Liste nimmt kein Ende. Diese idealen Bedingungen bietet wohl kein anderes Meer der Welt.Einer der Hauptgründe, warum die Ägäis bei Seglern so beliebt ist, sind die Meltemia-Winde. Dieser Nordwind kommt immer im Sommer zwischen Mai und September auf und hat eine Windstärke von 5 bis 7 Beaufort. Diese Winde waren bereits in der Antike bekannt. Gehen Sie mit einem Klick auf einen Segeltörn in der Ägäis, den Kykladen, den Sporaden oder den Dodekanes!Generell ist aufgrund der vielen kleinen Inseln mit kleinräumigen orographischen Effekten (z.B. Düseneffekte zwischen 2 Inseln, Fallböen an der Leeseite der Inseln) zu rechnen, die von den Vorhersagemodellen aufgrund der räumlichen Auflösung nur bedingt erfasst werden.In den Sommermonaten ist meist tiefer Druck über der Türkei / Zypern vorherrschend, der vor allem im Bereich der  Ägäis meist frische nördliche bis nordwestliche Winde verursacht  (Stichwort Meltemi bzw. Etesien).   Dieser sorgt für meist klares Wetter und kann am Nachmittag teils Windstärke 7 bis 8 erreichen. Hingegen nimmt er nachts meistens ab.Im Winter ziehen Tiefdruckgebiete ostwärts (mal südostwärts Richtung Zypern, mal nordostwärts ins Schwarze Meer)  über das Vorhersagegebiet  hinweg und es weht dann ein teils stürmischer Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Außerdem ist vom Herbst bis zum späten Frühjahr Schirokko möglich, dessen Häufigkeit jedoch von West nach Ost abnimmt. Vorderseitig eines umfangreichen Tiefs über dem westlichen Mittelmeer / der Adria bildet sich eine teils stürmische südliche bis südöstliche Strömung aus, die heiße Wüstenluft von Nordafrika ins Mittelmeer führt.

Atlantik

Kanarische Inseln

Idealer Einstieg für alle die ein Gefühl dafür bekommen möchten, wie es auf dem Atlantik ist. Wir sind ca. 6 Tage durchgehend auf See.Oft liegt das Azorenhoch dort wo es hingehört. Zwischen niedrigem Druck über der Sahara und hohem Druck im Atlantik entsteht eine mächtige NE- Strömung. In der Düse zwischen den hohen Inseln der Kanaren verstärkt sich der Wind auf bis zu 8 Beaufort. Im Süden der Inseln, also in Lee der mächtigen Berge, weht dagegen nur ein laues Lüftchen. Die Grenze zum Starkwindgürtel ist oft haarscharf. Noch segelt ihr bei leichtem Wind und seht schon vor euch das Wasser kochen. Die Sonne scheint und die Lufttemperatur ist angenehm, es fühlt sich an wie ein wunderschöner Sommertag zu Hause. Aber leider ist immer Bewegung in der weltweiten Zirkulation und nichts ist von ewiger Dauer. Das Azorenhoch verliert dann seine Intensität oder verabschiedet sich ganz von der Wetterkarte. Auf Grund schwacher Luftdruckgegensätze liegen die Kanaren in der Flaute. Es kann auch noch anders kommen und ein Tiefdruckgebiet saust auf abwegiger Route in unser Revier. Aber eine solche Wetterlage ist eher selten, nicht von langer Dauer und segeln tun wir trotzdem!Die Sonne wärmt die Luft auf 25 Grad. Der Starkwind zaubert weiße Schaumkronen auf das tiefblaue Meer.

Das ist Starkwindsegeln vom Allerfeinsten! In Lee der Inseln schwächelt dann der Wind und bei 22 Grad Wassertemperatur ist das Bad im Atlantik angenehm erfrischend. Im Winter sind die Kanaren ein tolles Segelrevier!Zwischen den westlichsten Inseln der Kanaren ist nicht viel Schiffsverkehr. Ihr werdet viele Wale sehen und in den letzten Jahren haben sich auch wieder viele Schildkröten angesiedelt, besonders zwischen Gomera und El Hierro sieht man sehr viele. Die kleinen Inseln haben „noch“ keine eigenen Flughäfen, daher sind sie noch nicht so touristisch und haben sich ihren spanischen Charme bewahrt. Es gibt tolle kleine Restaurants, aber das, was in der Kombüse gezaubert werden kann, ist auch nicht ohne. Frisch eingekauft vom Markt: Vor wenigen Stunden noch dieses nasskalte Schmuddelwetter, und jetzt das! Passatwind, blauer Himmel, strahlende Sonne und 25° warme Luft. Vor uns liegen ein paar Tage Atlantiksegeln, Sonne tanken und relaxen – stets getrieben vom legendären NE-Passat.

Transat

Atlantik Überquerung

Ein ca. 3 wöchiger Segeltörn über den Atlantik ab Puerto de Mogan auf Gran Canaria zur Insel Martinique in der Karibik. Es sind ca. 3.000 sm ohne die Möglichkeit, unterwegs aussteigen zu können! Jeder Gast sollte etwas Hochsee-Erfahrung haben, obwohl auf der Strecke in dieser Jahreszeit erfahrungsgemäß nicht mit Sturm zu rechnen ist.

Der Törn wird mit Absicht auf vier Wochen ausgelegt, damit wir noch einige Tage Zeit haben, zu Karibikinseln wie Bequia, dem Horseshoe-Reef der Grenadines und St. Lucia zu segeln. Endziel ist der Hafen Le Marin auf der Antilleninsel Martinique.

Für 2019 ist kein ATLANTIK-Törn geplant.